Am Freitag, den 06. März, haben wir gemeinsam mit der Stadt Aachen die Kick-Off-Veranstaltung „Unsichtbare Hürden“ anlässlich des Weltfrauentags realisiert. Ziel des Events war es, Frauen, Müttern und FLINTA* einen geschützten Raum zu geben, um über strukturelle Barrieren im Gründungskontext zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Veränderung anzustoßen.
Wie wichtig dieser Austausch ist, zeigt auch der Female FoundersMonitor 2025: Der Anteil von Gründerinnen im deutschen Startup-Ökosystem liegt aktuell bei 18,8 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit mehreren Jahren wieder leicht gesunken. Das macht deutlich, dass strukturelle Hürden weiterhin Realität sind und Sichtbarkeit, Austausch und konkrete Veränderungsimpulse mehr denn je gebraucht werden.

Foto: digitalHUB Aachen e.V. /Sarah Wagenvoorde
Ein besonderer Programmpunkt war das Panel mit Katharina Geib (Vegan Box), Tanja Zirnstein (Gateway Factory), Dr. Nicole Maria Deutrich (Pancha) und Dr. Jana Maria Weinand (Leitspalt). Mit ihren persönlichen Einblicken in Gründungswege, Herausforderungen und Learnings haben sie wichtige Perspektiven sichtbar gemacht und starke Impulse für die anschließenden Gespräche gesetzt. Vielen Dank an unsere Panelteilnehmerinnen für ihre Offenheit, ihre ehrlichen Geschichten und ihre wertvollen Beiträge.
Auch die anschließenden Barcamp-Sessions für MOMpreneurs und FEMpreneurs haben gezeigt, wie groß der Bedarf nach Austausch, Vernetzung und gegenseitiger Unterstützung ist. Wir haben uns sehr über die rege Beteiligung und den intensiven, offenen Dialog gefreut. Es war spürbar, wie wichtig Formate sind, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten, Herausforderungen und Perspektiven Raum bekommen.

Foto: digitalHUB Aachen e.V. /Sarah Wagenvoorde
Für uns war der Vormittag ein starkes Zeichen dafür, wie relevant inklusive Formate für ein zukunftsfähiges Startup-Ökosystem sind. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit der Stadt Aachen eine Plattform geschaffen zu haben, auf der Erfahrungen geteilt, unsichtbare Hürden sichtbar gemacht und erste Veränderungsansätze diskutiert werden konnten. Genau solche Räume braucht es, um Gründung realistischer, zugänglicher und inklusiver zu denken.

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