Fünf Tage, mehr als 40 Veranstaltungen, über 1.300 Teilnehmende bei den Events von Montag bis Donnerstag. Und auch das founders.festival lockte mehrere hunderte Besucher:innen in den Elisengarten und zum Münsterplatz mitten in der Stadt. Die Startup Week Aachen 2026 hat vom 6. bis 10. Juli gezeigt, welche Kraft entsteht, wenn Gründer:innen, Hochschulen, Unternehmen, Investor:innen, Institutionen und Innovationsinteressierte aus der gesamten Aachen Area zusammenkommen.
An zahlreichen Orten in Aachen und der Region bot die Woche Raum für Wissenstransfer, offene Gespräche, neue Kontakte und konkrete Zusammenarbeit. Workshops, Vorträge, Sprechstunden, Pitches und Netzwerkveranstaltungen machten die Vielfalt des regionalen Startup-Ökosystems erlebbar. Den Abschluss bildete das founders.festival mitten in der Aachener Innenstadt.
Der offizielle Kick-off im digitalHUB Aachen brachte die Startup Community der Region zusammen. Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gründung eröffneten gemeinsam die Woche und richteten den Blick auf die Zukunft des Startup-Standorts Aachen.
In seiner Keynote zeigte Professor Malte Brettel, wie neue technologische Entwicklungen und veränderte Märkte das Gründen prägen. Für sein langjähriges Engagement im Aachener Startup-Ökosystem wurde er im Rahmen des Abends mit dem Startup Spirit Aachen Award ausgezeichnet. Dieser wurde zum zweiten Mal von den Initiatoren der Startup Week vergeben.

v.l.: Prof. Dr. Malte Brettel, Dr. Ansgar Schleicher, Foto: digitalHUB Aachen e.V./Startup Week Aachen/ Visualverse Studio
Anschließend berichteten neun Startups aus neun Jahren digitalHUB Aachen von den Momenten und Entscheidungen, die für ihre Entwicklung den Unterschied gemacht haben. Der Abend stand damit sinnbildlich für die gesamte Woche: Persönliche Erfahrungen trafen auf Zukunftsthemen, neue Ideen auf langjährige Expertise und junge Gründungsteams auf etablierte Partner aus dem Ökosystem.
„Um gemeinsam innovativ und kreativ für eine zukunftsfähige Region sein zu können, müssen wir alle zusammenkommen und immer wieder in den Austausch gehen – und das schaffen wir in Aachen ziemlich gut“, sagt Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V.

Iris Wilhelmi, Foto: digitalHUB Aachen e.V./ Sarah Wagenvoorde










Das Programm der Startup Week Aachen spiegelte die zahlreichen Facetten des Unternehmertums wider. Gründer:innen erhielten praxisnahe Einblicke in Finanzierung, Recht, Marketing, Künstliche Intelligenz, Produktentwicklung, Unternehmensaufbau und Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen.
Zahlreiche Sprechstunden ermöglichten den direkten Austausch mit Expert:innen. Startups konnten konkrete Fragen zu Kommunikation, Onlinemarketing, User Experience, Arbeitssicherheit, gewerblichen Schutzrechten, Technologieumsetzung und digitalen Werkzeugen für ihr Wachstum einbringen.

Quelle: digitalHUB Aachen e.V./Startup Week Aachen/ Visualverse Studio
Auch Erfahrungen mit Rückschlägen erhielten ihren Platz. Bei den Fuck-Up-Stories im Gründungszentrum der FH Aachen teilten Gründer: innen offen, welche Entscheidungen, Herausforderungen und Wendepunkte ihre unternehmerische Reise geprägt haben.
Mit der Summer Fair des Collective Incubators entstand ein weiterer Treffpunkt für Startups, Studierende und Innovationsinteressierte. Projekte und Gründungsideen wurden sichtbar, neue Kontakte geknüpft und die enge Verbindung zwischen den Hochschulen und der Startup Community erlebbar.

Foto: digitalHUB Aachen e.V./Startup Week Aachen/ Visualverse Studio
Beim Startup Frühstück „Connect the Euregio“ im digitalHUB Aachen kamen Startups und Ökosystempartner aus der Aachen Area sowie aus den angrenzenden Regionen in Belgien und den Niederlanden zusammen. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, neue Verbindungen und Perspektiven für eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Der Austausch zeigte: Innovation orientiert sich nicht an Landesgrenzen.
Am Abend präsentierten Teams beim Demo Day der ZEBRA Programme im Brainergy Park Jülich ihre Fortschritte und Geschäftsideen. Damit reichte die Startup Week weit über die Aachener Innenstadt hinaus.

Foto: digitalHUB Aachen e.V./Startup Week Aachen/ Visualverse Studio
Zum Abschluss der Woche zog das founders.festival in den Elisengarten und auf den Münsterplatz. Das offene Festival brachte Unternehmertum dorthin, wo die Stadt zusammenkommt.
Pitches, Gespräche mit Gründer:innen, Mitmachangebote, Musik, Essen und Getränke ermöglichten einen einfachen Zugang zur Startup-Szene. Menschen mit einer konkreten Gründungsidee trafen auf Besucher:innen, die das Ökosystem zum ersten Mal kennenlernten.
Damit setzte das founders.festival einen sichtbaren Schlusspunkt: Startups gestalten Wirtschaft und Technologie, prägen zugleich Kultur, Stadtgesellschaft und das Leben in der Region.

Foto: digitalHUB Aachen e.V./Startup Week Aachen/ Visualverse Studio
Die Startup Week Aachen ist eine gemeinschaftliche Initiative. Sie lebt von Organisationen, Unternehmen und Menschen, die eigene Veranstaltungen einbringen, Wissen teilen, Bühnen öffnen und neue Begegnungen ermöglichen. Die Veranstaltungen enden nach fünf intensiven Tagen. Die entstandenen Kontakte, Ideen und Kooperationen wirken weiter. Genau darin liegt die Stärke der Startup City Aachen: Die Region entwickelt Zukunft gemeinsam, digital, regional und vernetzt.

Initiatoren sowie Unterstützer der Startup Week Aachen 2026